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Agil oder fragil? Warum Wasserfall für manche Projekte einfach die bessere Wahl ist

• Johannes Stiehler • Season 1 • Episode 10

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In dieser Episode analysieren wir kritisch, wann agiles Projektmanagement die richtige Wahl ist – und wann klassische Wasserfall-Methoden oder hybride Ansätze besser funktionieren.

Agile Mythen entlarvt

  • Warum "agil" nicht bedeutet: kein Plan, keine Doku, keine Entscheidungen
  • Der Unterschied zwischen echter Agilität und chaotischem Projektvorgehen
  • Warum agile Projekte mehr Disziplin erfordern, nicht weniger

Anti-Agile Warnsignale

  • Fehlende oder unklare Requirements als Projektstart
  • Kein echter Product Owner mit Entscheidungsbefugnis
  • Fehlende Produktvision und Priorisierung
  • Nicht cross-funktionale Teams mit externen Abhängigkeiten
  • Scope Creep unter dem Deckmantel der Flexibilität

Wann Wasserfall besser funktioniert

  • Stabile, bekannte Anforderungen (z.B. interne Architekturprojekte)
  • Strikte regulatorische Vorgaben (Medizinprodukte, Luftfahrt, Automotive)
  • Fix-Price-Projekte mit vollständiger Spezifikation
  • Hoher Dokumentations- und Prüfungsbedarf
  • Projekte mit vielen externen Abhängigkeiten

Hybride Ansätze

  • Wasserfallspezifikation für das Kernprodukt (regulatorische Prüfungen, Fixpreis-Möglichkeit)
  • Agile Umsetzung und Weiterentwicklung (Marktfeedback, schnelle Anpassungen)
  • Wie man das Beste aus beiden Welten kombiniert